Unsere Maskengruppen – das Gesicht der Fasnet.

Die Fasnet lebt von ihren Figuren – und unsere Maskengruppen sind das Herzstück dieses bunten Treibens.

Mit ihren kunstvoll geschnitzten Larven, liebevoll gestalteten Häsern und ihrem unverwechselbaren Auftreten prägen sie das Bild der närrischen Tage.

Jede Gruppe verkörpert eine eigene Geschichte, ein eigenes Wesen – und gemeinsam bringen sie Leben, Farbe und Tradition in unsere Straßen.

Doch hinter den Masken steckt mehr als nur närrisches Spiel: Es ist das Ergebnis von Gemeinschaft, Engagement und echter Leidenschaft für das Brauchtum. 

Unsere Maskengruppen gestalten aktiv das Fasnets-geschehen, nehmen an Umzügen teil, organisieren Veranstaltungen und halten die Tradition lebendig – 
Jahr für Jahr, Fasnet für Fasnet!

Die Tautschbuch Hex

Wie viele andere Zünfte sehen auch die Daugendorfer den Ursprung ihrer Hexen in den mittelalterlichen Hexenprozessen und Hexenverbrennungen.

Zu den Orten, welche damals als Tummelplätze der Hexen galten, gehörte auch der Teutschbuch auf der Daugendorfer Gemarkung.

Auch in der Geschichtsbeschreibung des Klosters Zwiefalten wird 1610 von den Hexengeschichten auf dem Teutschbuch berichtet.

Noch heute erinnert der Waldteil „Hexentännle“ an jene schreckliche Zeit.

Wie viele andere Zünfte sehen auch die Daugendorfer den Ur­sprung ihrer Hexen in den mittelalterlichen Hexenprozessen und Hexenverbrennungen. Zu den Orten, welche damals als Tummel­plätze der Hexen galten, gehörte auch der Tautschbuch auf der Daugendorfer Gemarkung. Auch in der Geschichtsbeschreibung des Klosters Zwiefalten wird 1610 von den Hexengeschichten auf dem Tautschbuch berichtet. Noch heute erinnert der Waldteil .,Hexentännle" an jene schreckliche Zeit.

Die Tautschbuchhexen des Narrenvereins Blockstrecker e.V. wur­den am 16. Januar 1980 von der KUB Daugendorf gegründet. Die ersten Hexenmasken wurden selbst aus Gipsbinden her­gestellt. Die Maske wurde für jeden einzelnen modellier􀀝 und nach dem Austrocknen braun angemalt und lackiert. Danach wurde ein gelbes Tuch und ein Zopf aus Hanf an der Maske befestigt.

1988 wurde dann beschlossen die Gipsmaske durch eine Holz­maske zu ersetzten. Die ersten Holzmasken wurden von den Mit­gliedern selbst hergestellt. Zuerst wurde ein Muster von Roland Nehm aus Neufra entworfen. An einer CNC-Fräsmaschine wurde diese Maske dann abgetastet und ein Programm erstellt. Die Mas­ken wurden ohne Nase gefräst. Beim anschließenden Schnitzen wurde die Nase nachträglich aufgeleimt. Nach Beendigung der Schnitzarbeiten wurde die Maske mit einer roten Farbe grundiert und anschließend wurde mit einer schwarzen Farbe Schattierun­gen eingerieben und zum Schluss wurde die Maske mit Bienen­wachs versiegelt. An der Maske wurden dann ein grünes Kopftuch mit Kieferzapfen und ein brauner Garnzopf befestigt. Die Arbeits­zeit für eine Maske betrug damals ca. 20 Stunden. Heute noch werden das Kopftuch mit Kieferzapfen und der Zopf in Hand­arbeit von j,edem Mitglied selbst an die Maske genäht. 


Das heutige Hexenhäs besteht aus einem schwarzen Rock, einer senfgelben Bluse mit aufgenähtem Wappen, einer weißen Spit­zenhose, einer braunen Schürze, einem grünen Schultertuch, grün-braun-gelb-schwarz gestreiften Stulpen, schwarzen Hand­schuhen und Strohschuhen. In der Hand hat die Tautschbuchhexe einen Besen mit einem schwazen Besenstil. 

Der Fuhrmann

Die Maske mit der roten Kopfhaube aus Filz soll einen Eindruck von Lebensfreude und von der „Schlauheit“ jener Daugendorfer vermitteln, die glaubten, Holzstämme mittels Pferdekraft dehnen zu können. 

An den Schwabenstreich erinnern die Miniaturbalken an der Kopfhaube, wie auch die in Applikationen festgehaltene Szene auf dem blauen Bauernkittel. Mit den aufgenähten Blumen soll auf den Übergang vom Winter ins Frühjahr hingewiesen werden. 

Zum Kittel trägt der Fuhrmann eine mit ca. 1000 grünen und roten Filzflecken besetzte Latzhose. Diese mit Flecken besetzte Hose soll u. a. auch an die Armut der Landbevölkerung erinnern. 

Seinen Kopf ziert ein Filzhut mit selbst gesuchten Federn von Wald und Feld.

Seit 2007 laufen bei uns auch Karpatschenschneller mit.

Am Fasnetssonntag 1995 wurde das neue Daugendorfer Narren­häs „Fuhrmann" vorgestellt. Entworfen wurde das Häs von Jürgen Hohl aus Eggmannsried, Vorsitzender des kulturellen Beirates der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte. 

Die Maske ,mit der roten Kopfhaube aus Filz soll einen Eindruck von Lebensfreude und von der „Schlauheit" jener Daugendorfer vermitteln, die glaubten, Holzstämme mittels Pferdekraft dehnen zu können. 

An den Schwabenstreich erinnern die Miniaturbalken an der Kopfhaube, wie auch die in Applikationen festgehaltene Szene auf dem blauen Bauernkittel. Mit den aufgenähten Blumen soll auf den Übergang vom Winter ins Frühjahr hingewiesen werden.

Zum Kittel trägt der Fuhrmann eine mit ca. 1000 grünen und roten Filzflecken besetzte Latzhose. Diese mit Flecken besetzte Hose soll u. a. auch an die Armut der Landbevölkerung erinnern. Sieben Bronzeglocken sorgen dafür, dass der Fuhrmann nicht zu überhören sein wird. Seinen Kopf ziert ein Filzhut mit selbst ge­suchten Federn von Wald und Feld. Eine gedrehte Geisel mit Treib­schnur sowie schwarze Handschuhe vervollständigen das Narrenhäs. 

Seit 2007 laufen bei uns auch Karpatschenschneller mit. 

Der Hohe Rat

Bewahrer der Tradition und Herz der Fasnet

Der Hohe Rat ist ein besonderes Gremium innerhalb unseres Narrenvereins – traditionsreich, erfahren und tief mit der Fasnet verwurzelt.

Er setzt sich aus langjährigen, verdienten Mitgliedern zusammen, die nicht nur das Brauchtum pflegen, sondern auch mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Gerade während der Fasnet übernimmt der Hohe Rat eine wichtige Rolle: Er begleitet das närrische Geschehen mit Weitblick, unterstützt bei der Organisation und sorgt dafür, dass unsere Werte und Traditionen gewahrt bleiben.

Gleichzeitig ist er Bindeglied zwischen den Generationen und trägt dazu bei, dass das närrische Feuer von Jahr zu Jahr weitergegeben wird.
Der Hohe Rat steht für Erfahrung, Verantwortung und echte Fasnetsleidenschaft.

Die Zimmerleute

Zimmerleute treten in der Fasnet oft als eigene Gruppe auf, weil das Handwerk tief in der regionalen Kultur verwurzelt ist. Die Fasnet lebt vom Brauchtum, und viele Zünfte oder Handwerksberufe haben ihre eigenen Figuren und Kostüme. Zimmerleute symbolisieren dabei Bodenständigkeit, Fleiß und Tradition – und bringen mit ihren typischen Werkzeugen, Holzmasken oder Arbeitskleidung einen urigen Charme in den Umzug.

Es ist also nicht nur Verkleidung, sondern ein Stück lebendige Geschichte: Die Handwerker zeigen, dass Fasnet und Handwerk zusammengehören – mit Humor, Stolz und viel Geselligkeit.

Trommler & Fanfarenzug Daugendorf e.V.

Der Trommler- und Fanfarenzug Daugendorf e.V. wurde im Herbst 1984 gegründet. 

Nach wochenlanger harter Probenarbeit fand der 1. Auftritt an der Fasnet 1985 statt. Seit der Fasnet 1987 tritt der Fanfarenzug in historischen Landknechtsuniformen (schwarz, rot, weiß) auf.

Die aktiven Mitglieder des Trommler- und Fanfarenzugs kommen hauptsächlich aus den Gemeinden Grünigen und Daugendorf.
 

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